NIEDERLAGEN FÜR DIE MÄNNER UND FRAUEN DER HSG

„Nur keine Panik“

kinzigtal-nachrichten_artikel-logo 18.07..2017
SCHLÜCHTERN

Die Handballer der HSG Kinzigtal bereiten sich intensiv auf die bevorstehende Saison vor. Das Herren-Bezirksoberligateam war am Wochenende ebenso im Testspieleinsatz wie die in die Landesliga Süd aufgestiegenen Frauen. Beide Mannschaften mussten Niederlagen quittieren.

HSG-MÄNNER

„Trotz der Niederlage haben wir uns vor allem in der ersten Halbzeit sehr gut verkauft“, meinte der Vorsitzende der HSG Kinzigtal, Stefan Heil, kurz nachdem die HSG ihr Auswärtsspiel bei Landesligist SKG Roßdorf mit 28:39 (15:15) verloren hatte. Der Bezirksoberligist aus dem Kinzigtal erwischte einen sehr guten Start, lag nach wenigen Minuten sogar mit 5:1 in Front. Bis zur 22. Minute führte Kinzigtal immer noch mit drei Treffern (13:10). Danach musste die stark ersatzgeschwächt angetretene HSG – es fehlten Tamas Szabo, Markus Breidenbach, Lukas Heil, Alexander Bös (alle Urlaub), Jan Rocskai (verhindert), Christian Euler (Rekonvaleszent), Ralph Tarka (verletzt) – dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen. Viele Angriffe wurden nun überhastet abgeschlossen, was der Gegner zu Tempogegenstößen nutzte. Zum erfolgreichsten HSG-Akteuer avancierte Max Bös mit neun Toren. Am kommenden Sonntag trägt Kinzigtal ein weiteres Testspiel bei Oberliga-Absteiger HSG Kahl/Klein-Ostheim aus.
Kinzigtal spielte mit: M. Heil; M. Lotz (4/1), B. Grauel, M. Bös (9), Hrobar (4), Ellenbrand, C. Grauel (2), C. Lotz (3), Bayer (6).

HSG-FRAUEN

Seit drei Wochen befinden sich die Handballfrauen der HSG Kinzigtal in der Saisonvorbereitung auf die erste Spielzeit in der Landesliga. Am Wochenende gab es das erste Testspiel gegen den klassenhöheren Oberligisten SG Bruchköbel, das mit 15:35 (10:17) vor allem aufgrund von Konzentrationsschwächen nach dem Seitenwechsel deutlich mit 15:35 (10:17) verloren ging. In den ersten 20 Minuten (Spielstand 9:9) konnte Kinzigtal die Partie gegen den Oberligisten noch offen gestalten. Danach schlichen sich jedoch Abspielfehler und zu hastig gesuchte Abschlüsse ins Kinzigtaler Spiel ein, so dass Bruchköbel bereits zur Pause klar führte. Die gut aufgelegte Katharina Schlegelmilch konnte allerdings den ein oder anderen Konter entschärfen und somit den Rückstand in Grenzen halten. „Es gibt aber keinen Grund zur Panik. Wir befinden uns am Anfang der Vorbereitung und haben sehr gute Ansätze gezeigt. Luft nach oben haben wir auch noch. Und das Wichtigste: Wir haben jetzt eine Vorstellung davon, was uns in der Landesliga erwarten kann. Ich bin da optimistisch, dass wir wir dort genügend Punkte für den Klassenerhalt sammeln werden“, meinte HSG-Vorstand Stefan Heil.
Kinzigtal spielte mit: Schlegelmilch; Bös, Fuhrmann, Heil J. (1/1), Krüger (4/1), Tarka (2), Sopper, Müller, Birnkammer, Kempel (8/1). rd