HSG BEWEIST LANGEN ATEM

Bezirksliga A: Aufstiegsrunde

Von PAUL SCHMITT

13.06.2022
STEINAU

Die Aufstiegsrunde der Bezirksliga A hat für die Handballer der HSG Kinzigtal gestern doch noch ein versöhnliches Ende genommen. Nach zuvor vier mehr oder wenig klaren Niederlagen und einem Unentschieden bei der TGS Seligenstadt II konnte der gleiche  Gegner im Endspurt mit 29:26 (13:15) niedergerungen werden.

HSG Kinzigtal – TGS Seligenstadt II 29:26 (13:15). Zu den überragenden Kräften auf Kinzigtaler Seite avancierten zweifelsohne Luca Zinngrebe (Foto: Ralf Hofacker) mit acht Feldtoren und vier verwandelten Siebenmetern sowie der künftig als Fußballer in der Gruppenliga bei der SG Oberzell/Züntersbach tätige Chris Schlegel mit sechs Treffern von der Linksaußen-Position. Dennoch vermochte es auch dieses Duo nicht zu verhindern, dass die Gäste nach zehn Minuten mit 8:5 in Front lagen.
Kinzigtal stellte zwar nur neun Minuten später den zwischenzeitlichen Ausgleich (12:12) her. Dennoch mussten die Schützlinge von Trainer Christopher Auth einen Zwei-Tore-Rückstand zur Pause hin-nehmen, der sich bis zur 39. Minute auf fünf Treffer vergrößern sollte (16:21). Vor allem Nikola Grbic und Eric Eis-weiler bekam Kinzigtals Deckung nie unter Kontrolle. Doch bewies Kinzigtal an diesem Sonntagnachmittag den längeren Atem, hatte nach 48 Minuten den 23:23-Gleichstand hergestellt. Die Seligenstädter Antwort in Form von drei Treffern in Folge zum 23:26 kam prompt. Die verbleibenden achteinhalb Minuten nutzte die HSG jedoch zu einem famosen Endspurt. Dank sechs Treffern in Serie von Stephan Ottmann (2), Chris Schlegel (2), Jason Trageser und Luca Zinngrebe wurde der Rückstand in einen Vorsprung umgewandelt und dem scheinbar schon verloren geglaubten Match noch einmal eine entscheidende Wende gegeben.

Kinzigtal: Korn, Dietrich; Drechsler (1), M. Heil (1), Hummel, Zinngrebe (12/4), Seum, (1), Ottmann (5), Trageser (3), Amend, Groteguth, Schlegel (6).
Schiedsrichter: Dominic di Meglio (Flieden). Zeitstrafen: 3/1. Zuschauer: 20. Beste Spieler: Zinngrebe, Schlegel – Grbic, Eisweiler.

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