26.01.2026
SCHLÜCHTERN
Ist das ärgerlich! Acht Sekunden vor dem Ende ist der Frauenmannschaft der HSG Kinzigtal ein im Abstiegskampf der Bezirksliga wichtiger Zähler aus den Händen geglitten, eine tolle Aufholjagd blieb unbelohnt. Auch die Männer mussten eine Niederlage quittieren, unterlagen einmal mehr ersatzgeschwächt in Langenselbold.
BEZIRKSLIGA
Frauen: HSG Dreieich II – HSG Kinzigtal 24:23 (15:14). Die Schützlinge von Trainer Christian Amend lagen nach 13 Minuten mit 5:10 zurück. Zu diesem Zeitpunkt glaubte kaum noch jemand, dass Kinzigtal ins Spiel zurückfinden würde. Doch während einer Auszeit nahm Amend taktische Umstellungen vor, die sofort fruchteten. Bis zum Halbzeitpfiff war der Rückstand auf einen Treffer geschmolzen. Als Emma Preis 36 Sekunden vor dem Ende der Ausgleich zum 23:23 gelang, war die Hoffnung groß, zumindest einen Punkt mitnehmen zu können. Beim finalen Gegenangriff konfrontierte Dreieich jedoch Kinzigtal mit der bitteren Realität, die sicherlich auch auf die schwache Ausbeute bei Siebenmetern zurückzuführen ist. Von acht landeten lediglich drei im gegnerischen Kasten.
Am Sonntag (15 Uhr) geht es für die HSG gegen die TGS Seligenstadt .
Kinzigtal: K. Schlegelmilch, Heil; Fuhrmann (8), Schlegelmilch (1), Preis (1), Sopper (4/1), Schmid, Janzon, Büttner, Zinngrebe (8/2), Dietrich, Loder (1). Zeitstrafen: 0/3.
BEZIRKSKLASSE
Männer: TV Langenselbold III – HSG Kinzigtal 27:22 (15:10). Kinzigtal hat das 13. Spiel mit der sechsten Niederlage beendet. Letztlich war es das alte Leid: Nur elf Spieler hatten sich mit Trainer Eldin Krso auf den Weg gemacht, während der gegnerische Coach 15 Akteure auf dem Spielberichtsbogen notieren konnte. Nicht zuletzt war mit dem abermaligen Ausfall von Kim Rocskai (Hüftverletzung) Krso eine wichtige Option im Rückraum genommen. „Da Tim Herrscher und Thomas Agostino ebenfalls aufgrund von Verletzungen ausgefallen sind, hatte ich mit Christof Hadwiger nur einen gelernten Rückraumspieler zur Verfügung. Das Problem war, dass wir insgesamt 15-mal in aussichtsreicher Position vergeben haben. Die Abwehr hat dagegen mit nur 27 Gegentreffern eigentlich recht gut gestanden“, fasste Krso die Partie zusammen. Konnte Kinzigtal in den ersten 20 Minuten die Partie noch offen gestalten (8:7 für den TVL), ging es danach kontinuierlich bergab. Schon zur Pause schien die Partie entschieden. Nach dem Seitenwechsel zog Langenselbold zeitweise auf acht Treffer (24:16) davon.
Am Sonntag (17 Uhr) soll in Steinau gegen die MSG Hanau/Erlensee im dritten Anlauf der erste Sieg des neuen Jahres eingefahren werden.
Kinzigtal: Teubert; Heil (4/2), Sirsch (3), L. Drechsler, J. Drechsler (1), Grieß (2), Hadwiger (2), Meckl (6/1), Seum, Snoussi (1), N. Schlegel (3). Zeitstrafen: 5/1. rd