Kantersieg für Flieden / HSG-Frauen mit Heimsieg
18.04.2026
SCHLÜCHTERN
Dem TV Flieden hat die sechswöchige Pause nicht geschadet, er gewann klar in Altenhaßlau und befindet sich weiter mit Langenselbold im Rennen um den Titel in der Bezirksoberliga. In der Bezirksliga warteten die Frauen der HSG Kinzigtal mit einem Heimsieg über Bruchköbel II auf. Auch die HSG-Männer gewannen.
BEZIRKSOBERLIGA
Männer: TV Altenhaßlau – TV Flieden 22:41 (12:17). Flieden ließ zu keiner Phase etwas anbrennen.
BEZIRKSLIGA
Frauen: HSG Kinzigtal – SG Bruchköbel II 27:24 (16:13). „Ich habe das Gefühl, dass wir gewinnen“, vermutete HSG-Vorsitzender Stefan Heil bereits kurz nach der Halbzeitpause beim Stande von 17:16. Nach einem6:6 nach zehn Minuten fand Kinzigtal besser ins Spiel und führte kurz vor dem Seiten-wechsel 13:8. Bruchköbel um die elfmal erfolgreiche Kim Plitzko kämpfte sich auf einen Treffer heran, so dass Kinzigtal wankte, diesmal aber stabil blieb. Angeführt von Alisa Zinngrebe schaltete Kinzigtal zwei Gänge rauf und fuhr zum Abschied von Trainer Christian Amend einen souveränen sechsten Saisonsieg ein. Im Anschluss ließ man bei einem Grillabend mit der Männermannschaft die Heimspielsaison ausklingen. Nächsten Samstag (17 Uhr) findet dann beim SV Erlensee der endgültige Saisonabschluss statt.
Kinzigtal: Heil, K. Schlegelmilch; Fuhrmann (3/1), S. Schlegelmilch (4), Preis, Amend (1), Sopper (5), Schmid, Janzon, Dietrich (2), Loder (1), Büttner, Zinngrebe (8/1), La Mela (3).
Zeitstrafen: 2/6. Rote Karte: Lambert wegen dreier Zeitstrafen (34., SGB).
BEZIRKSKLASSE
HSG Kinzigtal – TV Altenhaßlau II 30:22 (14:12). Dieser Sieg wiegt um so mehr, da HSG-Coach Eldin Krso bloß acht Akteure aufbieten konnte. Beim Gegner standen 15 Spieler auf dem Spielbericht. Nach ausgeglichenem Beginn fand Kinzigtal, das auf den erkrankten Topscorer Mario Heil und den verhinderten Rückraumspieler Julian Drechsler verzichten musste, besser in die Partie und lag nach 23 Minuten mit 13:8 vorne. Nach einer Auszeit erlebte Altenhaßlau seine stärkste Phase, lag nach 45 Minuten sogar mit einem Tor vorne (19:18). Wer glaubte, die stark ersatzgeschwächte HSG sei nun geschlagen, sah sich getäuscht. Insbesondere Max Meckl, Nick Schlegel und Altmeister Christof Hadwiger feuerten aus dem Rückraum aus allen Lagen. In den letzten zehn Minuten gelangen Kinzigtal noch neun Treffer, den Gästen nur noch zwei. „Die Mannschaft ist über sich hinausgewachsen“, lobte HSG-Vorsitzender Stefan Heil.
Am Samstag (17.30 Uhr) steht als letzte Partie das Spiel bei Meister Dietesheim/Mühlheim an.
Kinzigtal: Teubert; Seum, N. Schlegel (7/1), L. Drechsler (2), Sirsch (4), Grieß (4), Hadwiger (5), Meckl (8/3). Zeitstrafen: 5/1. rd