Zwischen 15 und 20 Handballerinnen der HSG Kinzigtal, die mittlerweile auch aus Aktiven des SV Hochland Fischborn besteht, trainieren zweimal wöchentlich in Steinau und Birstein.
12.10.2026
HANDBALL Von Dietmar Kelkel
Waren einige anfänglich skeptisch, ob die Fusion der Handballfrauen der HSG Kinzigtal mit Hochland Fischborn funktionieren kann, belehrt die Wirklichkeit die Skeptiker eines Besseren. Das ist ein Verdienst der neuen Trainerin Christina Gawel, die zuletzt Hochland Fischborn in der Saison 2019/2020 bis zur Corona-Pandemie gecoacht hatte.
Topspielerin Vivian Reyer (Mitte) wird der HSG Kinzigtal bald wie-der zur Verfügung stehen. Foto: GNZ
Waren einige anfänglich skeptisch, ob die Fusion der Handballfrauen der HSG Kinzigtal mit Hochland Fischborn funktionieren kann, belehrt die Wirklichkeit die Skeptiker eines Besseren. Das ist ein Verdienst der neuen Trainerin Christina Gawel, die zuletzt Hochland Fischborn in der Saison 2019/2020 bis zur Corona-Pandemie gecoacht hatte. „Wir trainieren dienstags in Birstein und freitags in Steinau. Es werden jeweils Fahrgemeinschaften gebildet. Ich habe zwischen 15 und 20 ambitionierte Spielerinnen im Training. Das Team ist sehr harmonisch und es herrscht eine gute Stimmung und großer Zusammenhalt“, berichtete die echte „Fischbörner“. Absolute Priorität im Training besitze Teambildung und Geschehen Fischborn schon als Spielerin mitgeprägt hat. Die Einteilung der Bezirksliga in zwei Gruppen mit Auf- und Abstiegsrunde, wenigen Spielen und langen Pausen sei aber unbefriedigend. „Da findet man schwerlich seinen Wettkampfrhythmus. Aber da müssen wir durch. Unser Ziel ist die Aufstiegsrunde aber kein Aufstieg in die Bezirksoberliga.“ In wenigen Monaten ist es der ehemaligen Fischborner Rückraumspielerin gelungen, ein Mannschaftsgefüge zu finden, in dem jede Spielerin mit handballerisch schnelles Angriffsspiel über die erste und zweite Welle. Die Fusion sei sicherlich die beste Lösung für die beiden Frauenmannschaften, bekräftigt Gawel, die das Handball- Geschehen Fischborn schon als Spielerin mitgeprägt hat. Die Einteilung der Bezirksliga in zwei Gruppen mit Auf- und Abstiegsrunde, wenigen Spielen und langen Pausen sei aber unbefriedigend. „Da findet man schwerlich seinen Wettkampfrhythmus. Aber da müssen wir durch. Unser Ziel ist die Aufstiegsrunde aber kein Aufstieg in die Bezirksoberliga.“ In wenigen Monaten ist es der ehemaligen Fischborner Rückraumspielerin gelungen, ein Mannschaftsgefüge zu finden, in dem jede Spielerin mit ihren individuellen Stärken einen Platz findet.
Ausnahmespielerin Reyer wieder im Training
Schon zum Saisonauftakt in Bruchköbel habe die Sieben ein hohes Tempo vorgelegt und mit starker Teamarbeit in der Abwehr konsequent gearbeitet. „Ich bevorzuge eine 5:1-Defensive. Da ist das perfekte Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torfrauen gefragt. Wenn wir am kommenden Sonntag gegen den SV Erlensee eine ähnlich starke Leistung bringen wie in Bruchköbel, gehen wir als Siegerinnen von der Platte“, gibt sich Christina Gawel betont optimistisch. Ein Ass hat die Trainerin für die Aufstiegsrunde noch der Hinterhand. Ausnahmespielerin Vivian Reyer, die nach einem Kreuzbandriss schon über sechs Monaten ausfällt, hat inzwischen mit leichtem Training begonnen und könnte im kommenden Jahr die Mannschaft unterstützen, wenn sie wieder voll belasten darf.