Beide HSG-Teams siegen überzeugend
03.11.2026
SCHLÜCHTERN
Die Frauenmannschaft der HSG Kinzigtal grüßt auch nach dem dritten Saisonspiel in der Bezirksliga mit weißer Weste von der Tabellenspitze. Die HSG-Männer kehrten in der Bezirksklasse siegreich aus Bruchköbel zurück.
Nadja Schleich (am Ball) und die HSG Kinzigtal gewannen das Bezirksligaderby gegen den TV Altenhaßlau. Foto: Ralf Hofacker
BEZIRKSLIGA
Frauen: HSG Kinzigtal – TV Altenhaßlau 29:26 (13:14). Nach einer von abwechselnden Schwächephasen beider Teams geprägten ersten Hälfte, in der Kinzigtal sich einen Drei-Tore-Vorsprung (7:4 nach 15 Minuten) aus der Hand nehmen ließ, zog die HSG nach der Pause schnell auf drei Treffer davon. Die siebenfache Torschützin Altenhaßlaus, Scholastica Sommerfeld, hielt den TVA im Spiel. Doch dann kam der große Auftritt von Nelly Solbach: Binnen vier Minuten erzielte sie vier Treffer in Serie und schraubte den Zwischenstand von 22:20 auf 26:21 nach oben. Letztlich konnte Kinzigtal sich den Luxus von vier verworfenen Siebenmetern erlauben. HSG-Vorsitzender Stefan Heil ärgerte sich darüber, „dass gerade mal 24 Stunden vor Spielbeginn eine Spielverlegung angefragt wurde, weil der TVA angeblich keine spielfähige Mannschaft hatte, dann aber doch 13 Spielerinnen zur Verfügung standen. Da hat sich eine Unart eingeschlichen, dass, wenn die Torjäger nicht können, das Spiel verlegt werden soll.“ Am Samstag (15.45 Uhr) tritt Kinzigtal zum Derby bei Flieden II an.
Kinzigtal: Bös, Heil; Wolf, Schmidt, Ottmann (3), S. Schlegelmilch (1), H. Fischer (6), Menges, Schleich, Sopper (2/1), Barwig (1), Amend (1), Solbach (4), Zinngrebe (7/2), N. Schmidt (3), La Mela (1). Zeitstrafen: 0:3.
BEZIRKSKLASSE
Männer: SG Bruchköbel III – HSG Kinzigtal 24:31 (13:14). Nach einer kampflosen Niederlage bekam Kinzigtal eine spielfähige Mannschaft zusammen und landete Saisonsieg Nummer drei. Bruchköbels Topscorer Torben Demuth kam zwar auch in dieser Partie auf seinen normalen Schnitt von zehn Treffern. Da jedoch nur noch von Nico Köhler Gefahr ausging, konnte Kinzigtals Deckung ihr Augenmerk auf dieses Duo richten. Auf Kinzigtaler Seite brachte Trainer Eldin Krso sogar zwölf Spieler auf die Platte, wodurch ihm fünf Einwechselspieler zur Verfügung standen, was sich nach der Pause auszahlte. Bei Kinzigtal debütierte mit Finn Bartholomä zudem ein A-Junior. Nachdem es nach 48 Minuten noch 20:20 stand, hatte die HSG um die Rückraumspieler Christian Amend und Max Meckl sowie Kreisläufer Mario Heil den längeren Atem. Kinzigtals Vorsitzender Stefan Heil sagte: „Unser Fokus lag erst einmal darauf, überhaupt antreten zu können. Die Mannschaft hat Team- und Kampfgeist gezeigt. Und wer uns abgeschrieben hat, der wird sich noch wundern. Totgesagte leben länger.“
Am Freitag geht es um 20 Uhr während des Kalten Markts in Schlüchtern gegen den TV Langenselbold III weiter.
Kinzigtal: Groteguth; L. Drechsler (2), J. Drechsler (1), Hadwiger, Snoussi (2), Grieß (1), Bartholomä, Amend (5), Meckl (7), Seum (2), Heil (8/3), N. Schlegel (3). Zeitstrafen: 1/1. rd